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FOKUS KIND Medien Kinoabend im Filmhaus Spittelberg

Screening „Kindheit“

In Kooperation mit dem Filmverleih Polyfilm lud FOKUS KIND Medien am 16. Mai in das Filmhaus am Spittelberg. Etwa 100 Besucherinnen und Besucher aus dem Fachumfeld von Familien nahmen am exklusives Screening des Films „Kindheit“ teil und beteiligten sich rege an der anschließenden Diskussion.

Stefan Eipeltauer, Inhaber von FOKUS KIND Medien, resümiert: „Vernetzung und professioneller Austausch sind wertvolle Ressourcen in jeder Branche. Wir freuen uns, dass wir mit FOKUS KIND Medien mit unseren Veranstaltungen eine Plattform für diese bieten können.“ Dass auch der Film großen Anklang beim Publikum fand, zeigte das bis kurz vor Mitternacht andauernde Get-Together nach dem Screening. Die BesucherInnen nutzten den exklusiven Rahmen der Veranstaltung zum Kennenlernen und zur Diskussion.

Das Spiel als einzige Aufgabe des Kindes

Die norwegische Regisseurin Margreth Olin wirft mit „Kindheit“ eine Vielzahl an Fragen auf, die aktueller nicht sein könnten. Sie beschäftigt sich damit, was frühkindliche Pädagogik leisten kann und entführt den Zuseher in eine Welt, in der sich Kinder vollkommen frei entfalten dürfen.

Über ein Jahr lang hat Olin die Kinder des „Aurora“-Kindergartens in ihrem Alltag begleitet. Als stille Beobachterin erfährt sie, wie die Kinder gemeinsam die Natur erleben, ihr tägliches Spiel nach dem natürlichen Rhythmus der Jahreszeit ausrichten und sich auf viele Abenteuer im nahegelegenen Wald begeben.

„Kindheit“ zeigt einen alternativen pädagogischen Ansatz frei von Bewertung und Kitsch. Die Kinder im Alter zwischen ein und sieben Jahren tragen genauso wie andere Gleichaltrige Konflikte aus, sie lernen voneinander, feiern gemeinsam und versuchen, erste soziale Beziehungen aufzubauen. Die PädagogInnen erfüllen dabei weniger die Funktion der Lehrenden, vielmehr verstehen sie sich als Begleiter.

Über den Film

Kindheit wird seit 04. Mai 2018 in den heimischen Kinos gezeigt. Der Dokumentarfilm mit dem Originaltitel „Barndom“ stammt aus der Feder der norwegischen Filmemacherin Margreth Olin. Sie selbst bezeichnet den Film als „stillen Protest“ und erklärt: „Der Fokus auf Leistung und Wettbewerb in Schulen und Kindergärten wird immer stärker. Der Fokus, immer jüngeren Kindern akademisches Wissen anzueignen. Ich habe Angst davor, dass wir, als Eltern, als Gesellschaft, die Kinder selbst – in Gefahr sind ihre eigenen unterschiedlichen Persönlichkeiten und die von anderen zu verpassen, weil wir nicht anerkennen, dass jedes einzelne Kind individuelles Potenzial besitzt. KINDHEIT ist ein stiller Protest. Der Film zeigt einen Kindergarten, in dem Kinder in Frieden sein können, wo die Bäume ihnen beibringen, in ihrem eigenen Tempo zu wachsen.“

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